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Digitale Kulturbrücke – Bosnien und Herzegowina | Ein Projekt zum digitalen Kulturerbe für junge Menschen

Digitale Kulturbrücke – Bosnien und Herzegowina | Ein Projekt zum digitalen Kulturerbe für junge Menschen

Das Projekt Digitale Kulturbrücke – Bosnien und Herzegowina wurde als ganzheitliches Jugendprogramm konzipiert, das die Bindung junger Menschen an das kulturelle Erbe stärken und diese Bindung mit den Produktionspraktiken des digitalen Zeitalters neu definieren will. Das Programm wurde ausgehend von einem Pilotprojekt im Landkreis Çaykara in Trabzon (Türkei) entwickelt und auf dem Balkan auf Bosnien und Herzegowina ausgeweitet. Die langfristige Vision des Modells ist ein nachhaltiges Ökosystem für Kultur, Bildung und digitale Produktion, das vom Balkan bis nach Zentralasien reichen kann.

In diesem Projekt wirkte Yasin Yavuz als Gesamtkoordinator aktiv an der Erarbeitung des konzeptionellen Rahmens, der Gestaltung des Projektmodells und der Entwicklung eines auf digitale Produktion ausgerichteten Bildungsansatzes mit. Die von ihm geleitete Struktur zielte darauf ab, junge Menschen nicht nur zu Lernenden kulturellen Wissens zu machen, sondern zu Personen, die dieses Wissen mithilfe künstlicher Intelligenz und digitaler Technologien selbst hervorbringen. Der Grundansatz des Programms beruht darauf, die Spuren des osmanischen Erbes auf dem Balkan vor Ort zu entdecken und diese Erfahrungen mit zeitgenössischen digitalen Erzählformen in die Zukunft zu tragen.

Eine dreistufige Struktur bildete das Rückgrat des Projekts. In der ersten Stufe besuchten die Teilnehmenden historische und kulturelle Orte in Istanbul und auf dem Balkan und erstellten ein umfassendes digitales Archiv aus Fotografien, Videos und Texten. In der zweiten Stufe stärkten Schulungen zu Geschichte, Kultur, Kunst, künstlicher Intelligenz und Projektentwicklung analytisches Denken, digitale Kompetenz und Produktionsfähigkeiten. Dabei wurde theoretisches Wissen mit den vor Ort erhobenen Daten verbunden.

In der letzten Stufe erarbeiteten die Teilnehmenden in Teams KI-gestützte digitale Werke, die über die Plattform Digitale Kulturbrücke als virtuelle Ausstellung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Der Koordinations- und Mentoring-Ansatz von Yasin Yavuz half den Jugendlichen, das Selbstvertrauen und die Kompetenz zu gewinnen, um in nationalen und internationalen Projekten aktiv mitzuwirken. Über die Sensibilisierung für das kulturelle Erbe hinaus versteht sich das Projekt als beispielgebendes Modell, das mit digitaler Produktionskompetenz, KI-Bewusstsein und beruflicher Orientierung einen konkreten Beitrag zur langfristigen Entwicklung junger Menschen leistet.

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